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Diätbücher.... eitle Frauen

Heute habe ich in der Pause zwischen den Vorlesungen einen Ausflug in die städtische Bibliothek gewagt, da ich zu Hause kaum noch lesbares Material habe und tausendmal immer die gleichen Bücher zu lesen ist auch nicht grad interessant und erfüllt einen mit Begeisterung. Nun ja, da war ich nun , einsam und verlassen in einem Gebäude voller Bücher und anderer Medien. Wirklich es gehen nicht viele Menschen in Bibliotheken, dabei sollten viel mehr Menschen lesen. Jaja..., es gibt auch Menschen, die kaufen sich Bücher und lesen sie da mit dem Wissen der Eigentümer dessen zu sein, aber mal ganz ehrlich, wie viele junge Menschen geben Geld für Bücher aus. Wird doch viel lieber in Spiele, Videos, elektrische Geräte oder Essen verbraten. Doch all das bleibt nicht. Ein Buch, wenn man das kauft, das bleibt und hält. In jedem Fall schlenderte ich durch die Bibliothek und suchte nach Büchern, die mir interessant vorkamen. Natürlich gab es auch eine Abteilung für Medizin, homöopathische Therapie und Ernährung. Ernääährung.... ich war sehr erfreut. Ich liebe es mich mit diesem Thema zu beschäftigen und erwartete nun voller Vorfreude Lehrbücher darüber zu finden. Doch nichts. Nur Bücher über Diäthalten. Die Glyx-Diat, mit Schokolade abnehmen oder die Duncan-Diät. Warum? Würde jeder Mensch sich angemessen und gesund ernähren gäbe es das Problem der Adipositas nicht. Jedoch fürchte ich, dass sich Frauen solche Bücher ausleihen, die dazu kaum einen Grund haben. Und weshalb machen die das? Weil Diäthalten bedeutet ich mache etwas für mich, es klingt nach Welness und es soll gesund sein. Zudem machen sich Frauen total unnötig Sorgen um ihr Aussehen sofern es denn noch in den Grenzen des normalen Bereiches liegt. Schrecklich solche Frauen. Die setzen sich und anderen Frauen nur unter Druck und fördern den Zwang perfekt sein zu müssen. Entspannt euch Ladys, jeder Mensch ist unperfekt und so lange man sich gesund ernährt und sich ab und zu bewegt ist alles ok. Diät halten ist nicht gut für den Körper. Ihr entzieht dem etwas, was er sich nach der Diät bunkern wird. Ein bisschen die Menge und das was reduzieren, Sport hinzufügen und man wird sein gesundes Normalgewicht erreichen. Statt streng auf etwas zu verzichten, sollte man lernen wie man auf den Zwang verzichten kann unbedingt die perfekte Figur haben zu wollen. Denn auch wenn Pseudowissenschaftlicher etwas anderes behaupten, die perfekte Figur gibt es nicht. Denn die errechnete "perfekte" Figur ist auch nur ein Mittelmaß aus den unterschiedlichsten Meinungen. Lernt lieber gesund, frisch und abwechslungsreich zu essen anstatt den Körper zu foltern. Lernt ihn kennen und lieben, denn dann müssten die Reagle mit solch unsinnigen Büchern befüllt werden, sondern könnten mit Lehrbücher ausgestattet werden. Übrigens dieser Beitrag richtet sich an alle Frauen, ob schon dürr, normal oder dick. Natürlich ist es manchmal nicht zu vermeiden abnehmen zu müssen aus gesundheitlichen Gründen, aber macht es dann nicht mit einer dummen Diät. Lernt was Essen bedeutet und genießt es. Probiert Sportarten aus und findet vielleicht an einer Gefallen. Ich hoffe, dass ich ein paar davon abbringe eine Schokodiät oder sonst etwas zu machen, sondern dass sie sich hinsetzen und sich für eine ganheitlich gesunde Lebenseinstellung entscheiden.

26.11.13 17:10

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Grafikkatze (27.11.13 13:00)
Es ist auch schwer sich heute ausgewogen und Gesund, als auch im richtigen Maße zu Ernähren. Ich finde man sollte die Ernährung schon in den Schulunterricht der Kleinsten Aufnehmen, am besten ein eigenes Fach und nicht bloss eine Stunde im Biounterricht wo die Grafik der Lebensmittelpyramide beschrieben wird aber überhaupt nicht auf die chemischen Prozesse eingangen wird. Was der Körper braucht und in welchen Mengen es gesund ist...Ich hab das nicht gelernt, auch nicht von meinen Eltern, weil die es warscheinlich selber nicht wussten. Eben ein "Diät-Buch" hat mich auf die Schiene gebracht mich deutlich mehr damit auseinanderzusetzen. Es kann nie schaden sich verschiedene Meinungen einzuholen.
Manche Diäten sind aber auch wichtig wenn man bestimmte Erkrankungen hat, also sind diese Bücher nicht grundsätzlich über einen Kam zu scheren! Für Elepsie oder Diabeteserkrankte kann eine Kohlenhydratereduzierte Ernährung erleichterung der Symptome bedeutet. Klar sowas wie Schokoladen Diät ist mal wirklich blöd - da steckt einfach nur eine gute Vermarktung hinter und der Profitgeist des Unternehmers. Aber viele wissen auch nicht das gutes Fett nicht das übel ist an unserem Übergewicht sondern die ganzen versteckten Zuckerarten und Stärke in unseren ach so praktischen Lebensmitteln wie Fix-Produkte, Fertiggerichte...


(4.12.13 18:27)
Für die Integrierung einer Ernährungslehre halte ich auch für sinnvoll, aber leider wird diese nur selten aktualisiert und die Eltern müssten integriert werden. Die Lebensmittelpyramide sollte überholt werden und mehr Alternativen aufgezeigt werden. Ich war auf einem Gymnasium für Gesundheit und Soziales und unter anderem nahmen wir auch kurz Ernährungslehre durch. Oft wird über Alternativen wie Vegetarismus nur müde gelächelt und verhöhnt.

Mit meinem Text will ich auch nicht auf die Diäten hinaus, die für Kranke gemacht sind. Obwohl die auch mittlerweile manchmal auch ziemlich komisch sind. Aber darüber kann man auch streiten

Ich beziehe mich eher auf die Frauen, die sich tausend komische Diätbücher kaufen/ausleihen, wie die 24 Stunden Diät, ProteinDiät, AtkinsDiät, SchokoDiät, EinmaldieWocheFressDiät, ect. ....

Ich muss aber leider sagen, dass ich dir nicht zustimme, dass es heutzutage schwer ist sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Man sollte ehrlich sein und sagen, dass der Mensch aus Bequemlichkeit und Gewohnheit falsch ernährt. Ich selber bin Student, lebe von wenig Geld und bekomme es auch hin mit frischen Zutaten zu kochen und zu wissen, dass Obst, Gemüse und vollwertige Kohlenhydrate gesünder sind als Toastbrot, Butter, Hamburger ect. ist jetzt auch nicht das Schwerste.


Puh..... lange Antwort :D


Grafikkatze (7.12.13 17:26)
Natürlich kann es einem schwer fallen sich richtig zu Ernähren. Aber wie schwer es nunmal wirklich für jeden Einzelnen ist, ist ja auch wieder eine individuelle Angelegenheit. Nicht jeder kann seinem innersten Schweinehund die Stirn bieten - eben wie du schon sagtest aus Bequemlichkeit,vielleicht auch aus Schwäche oder Psyschischer Erkankung. Mit der Aussage das es schwer ist wollte ich die Schuld nicht generell auf äußerliche Einflüsse auslegen; Manchmal gibt es halt auch Hindernisse. Als ich noch Azubi war, alleine lebte, blieb teilweise nach den Fixkosten zum Leben nur 20 Euro übrig für einen ganzen Monat. Versuch da mal ausgewogen zu kochen, das klappt nicht, ich habs nicht hinbekommen. Auf elterliche Unterstützung konnte ich da wenig zählen. Mitlerweile koche ich auch täglich alles aus frischen Produkten, lasse leere Kohlenhydrate weg - diesen Lebensstandart konnte ich mir als Azubi definitiv nicht leisten und ich nehme den Hut ab, wenn du das als Studentin hinbekommen hast (Oder immer noch tust). Man kann das einfach nicht so verallgemeinern, man kennt die persönlichen Schicksäle nicht (Zum Beispiel wenn Kinder von klein auf Falsch ernährt werden, übergewicht haben bis ins Erwachsenenalter. Ich kann mir schon durchaus vorstellen das es nicht leicht ist jahrelang falschgelerntes einfach so abzulegen...wo ein Wille da auch ein Weg, ja das stimmt. Aber nicht jeder hat die gleiche Mentale Stärke oder eben den Rückhalt durch Familie und Freunde den man dann bräuchte...). Aber es ist auf jedenfall ein tolles und auch wichtiges Thema über das man öfter Diskutieren sollte =)Ich denke den größten Einfluss hat auch die Reizüberflutung durch Werbung für ungesunde Produkte auf uns. Das ist mitlerweile so unterschwellig (nennt sich auch Neuromarketing)da fragt man sich, wie viel freien Willen man eigentlich wirklich noch besitzt. Außer man zieht in den tiefsten Wald, baut sein Essen selber an und enzieht sich jeglichen Medien.

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